Weshalb Freelancer werden gar nicht so kompliziert sein muss…

Du möchtest ein Freelance Business starten und endlich dein eigener Chef sein doch fühlst dich komplett überfordert und weisst nicht wo du anfangen sollst?

Relax…

Erfolgreicher “Freelancer werden” ist oftmals gar nicht so kompliziert wie du es dir vielleicht vorstellst. Als ich vor nicht allzu langer zeit selbst den Wunsch hatte als Freelancer endlich online Geld verdienen zu können hab ich alles viel komplizierter gemacht als es hätte sein müssen.

“Wie funktioniert das Ganze?”

“Wo finde ich meine “perfekte” Idee für das, was ich machen will?”

Mit was kann man heute als Freelancer denn überhaupt Geld verdienen?

etc etc

Fragen über Fragen…

Heute weiß ich, dass – mit der richtigen Strategie und Denkweise – das alles gar nicht so kompliziert sein muss.

Dazu schauen wir uns heute meine 3-Schritte Formel an, mit der du das ganze Freelancer Kuddelmuddel auf 3 simple und fundamentale Aspekte reduziert um endlich weniger zu “denken” sondern durchzustarten.

Ready?

Dann los…

Was Freelancing überhaupt bedeutet

Ich war noch nie ein großer Fan irgendwelcher steifer Schulbuch-Definitionen und deshalb erklär ichs dir ganz kurz in meinen eigenen Worten.

Vergleichen wir die Sache mit dem, was du wahrscheinlich bereits kennst:

“Angestellter sein” oder besser gesagt “einen Job haben”.

Als Angestellter hast du mit deinem Chef bzw. dessen Firma einen Arbeitsvertrag. Dort sich all die Dinge geregelt wie Arbeitszeit, Gehalt, Urlaubstage und der ganze andere Kram

Dieser Arbeitsvertrag regelt die Spielregeln deiner “goldenen Handschellen”.

Du kommst zu mehr oder weniger festgelegten Zeiten in die Firma, setzt dich mit deinem Hintern auf einen Stuhl und hämmerst in die Tasten (oder was auch immer es ist, mit dem du dir deine Kohle verdienst).

Am Ende des Monats gibts dafür ein Schmerzensgel….  äääähhh ich meine ein Gehalt und so gehts dann Jahr für Jahr vor sich hin.

Summa Summarum:

So ziemlich alles ist geregelt und geht von Montag bis Freitag seinen Gang. Wenn du die Sache nicht komplett versaust oder dein Boss die Firmenkohle beim Poker verzockt, kannst du diesen Trott theoretisch für die nächsten paar Jahrzehnte weitermachen.

Als Freelancer sieht die Sache etwas anders aus.

Du bist kein klassischer Angestellter und hast in der Regel auch keinen Arbeitsvertrag.

Anstatt mit oder für einen Chef zu arbeiten, arbeitest du für deinen Kunden und erledigst dort eines oder mehrere Projekte bzw Aufträge.

Wie lange das ganze dauert, wie viel du dafür verdienst und was deine Arbeit alles beinhaltet bleibt erstmal dahingestellt und kann von Kunde zu Kunde variieren.

So z.B. schaut das Ganze bei mir aus:

Ich helfe meinen Kunden mithilfe der richtigen Kundenansprache und Verkaufstexten online Produktverkäufe zu steigern.

Dazu schreibe ich entweder ein paar Mail hin- und her oder quatsche mit dem Kunden ein- zweimal am Telefon bzw Skype um genau zu wissen, dass wir auf einer Linie sind.

Wenn es sich um ein kleineres Projekt handelt, dann schreibe ich meinem Kunden ein paar Verkaufstexte (Emails, Amazon Listings etc.) schicke ihm das Word-Dokument und das Ganze ist innerhalb ein paar Tagen oder Wochen erledigt.

Der Kunde bezahlt seine Rechnung (die ich ihm schicke) und verschwindet dann wieder. Wenn der Kunde zufrieden ist und weiteren Bedarf hat kommt er zurück und wir arbeiten an der nächsten Sache.

Eine andere Variante kann sein, dass ich mit einem Kunden für einen längeren Zeitraum zusammenarbeite und regelmäßig Aufträge erledigt, bzw. Arbeit bekomme.

Ich persönlich bevorzuge immer eine Kombination aus beidem. Das heisst ich habe 1-2 Kunden, von denen ich regelmäßig Arbeit erwarten kann und ein paar Kunden mit kleineren Projekten nebenbei, um evtl. neue Dinge ausprobieren.

Um es ganz kurz zusammenzufassen:

Freelancing ist im Gegensatz zu angestellt sein viel flexibler, bietet aber auch weniger Sicherheiten.

Anstatt einen Chef der die vorgibt wann und wo zu arbeiten hast, liegt es vollkommen in deiner Hand wann, wo und wie lange du arbeitest. Was zählt ist dass du das Ergebnis lieferst, dass vereinbart wurde.

Du hast kein fixes Gehalt sondern verhandelst einen Preis für deine Leistung und stellst deinem Kunden dafür eine Rechnung.

Ein klassischer Freelancer ist ein Experte auf seinem Gebiet, der für seinen Kunden ein ganz bestimmtes Problem löst und dafür bezahlt wird. Und je besser du wirst und je besser du darin wirst dir die richtigen Kunden auszusuchen, desto mehr kannst du für deine Leistung verlangen.

Ich persönlich genieße die Freiheit meinen Tag so zu gestalten, wie ich es möchte und nicht wie es mir irgendwelche “Büroregeln” vorgeben. Und wenns mir danach ist, dann buch ich mir nen Flug, treffe mich mit ein paar meiner Kumpels und arbeite halt von der anderen Seite des Globus.

Doch wie fängt man damit an und was muss man bedenken wenn man noch gar keine Ahnung hat was man eigentlich machen will?

Wie man als Freelancer startet und dabei Geld verdient

Als ich selbst noch klassischer Angestellter war wusste, dass ich nicht mehr jeden Morgen in ein graues Bürogebäude sitzen möchte um dann irgendwelche sinnlosen Aufgaben zu verrichten nur weil irgendjemand im Team mal wieder eine “unglaubliche Idee hatte.”

Was ich wollte war mehr Freiheit meine eigenen Entscheidungen zu treffen und mein Wissen dort anzuwenden, wo es auch wirklich umgesetzt wird.

Und genau hierfür kann Freelancing eine wunderbare Chance sein.

Um damit anzufangen braucht es eigentlich nur drei simple aber dafür immens wichtige Dinge, die ich hier in meiner 3-Schritte Formel für dich aufgeschrieben habe:

– Ein am Markt existierendes Problem

– Einen Kunden der für dieses Problem eine Lösung sucht und bereit ist dafür zu bezahlen

– Die Fähigkeit dieses Problem zu lösen und ihn davon zu überzeugen dass du der richtige dafür bist

Klingt zu einfach?

Auch wenn das jetzt vielleicht vereinfacht dargestellt ist, ist das im Endeffekt alles was du brauchst.

Nehmen wir als Beispiel du bist sehr gut darin Artikel zu schreiben (so nen Artikel wie du ihn gerade liest) und gehst auf eine Konferenz zum Thema online Marketing in deiner Stadt.

Dort schlenderst du umher und kommst mit ein paar anderen Teilnehmern ins Gespräch von denen einer der Besitzer einer Content Marketing Agentur ist.

Ihr beide kommt ins Gespräch und er erzählt dir, dass seine Agentur immer wieder nach Copywritern sucht, um für deren Kunden Content schreiben.

Wenn du jetzt nicht komplett auf den Kopf gefallen bist und einigermaßen rüberbringen kannst, dass du gut im Schreiben bist, dann könnte dies dein erster Kunde sein.

Wieso komplizierter machen als es eh schon ist, oder?

Was ich dir rüberbringen möchte ist, dass es wahrscheinlich viel weniger braucht um als Freelancer Geld zu verdienen wie du dir momentan denkst.

Zwei meiner ersten Kunden hab ich zum Beispiel ganz einfach dadurch gewonnen, dass ich in einem online Forum (von dem ich wusste, dass sich dort potentielle Kunden rumtreiben) ein paar Fragen gestellt habe und dadurch mit Leuten ins Gespräch gekommen bin.

Nachdem klar war, dass ich einen gefragten Skill habe der für diese Leute interessant war kam irgendwann automatisch die Frage:

“Kannst du das auch für mich und meine Produkte machen”?

Ok, schauen wir nochmal kurz wo wir stehen…

Um als Freelancer Geld zu verdienen braucht es diese drei Dinge::

– Einen Markt mit einem existierenden Problem

(im obigen Beispiel eine Agentur die nach Copywritern sucht)

– Einen Kunden, der bereit ist für die Lösung dieses Problems zu bezahlen

(im Beispiel den Chef der Agentur der bereits ist Copywritern Geld zu bezahlen, damit die seine Artikel schreiben)

Und Nummero 3:

Die Fähigkeit das Problem des Kunden zu lösen und ihn davon zu überzeugen dass du der richtige dafür bist (im Beispiel deine Fähigkeit Artikel zu schreiben und deinen potentiellen Kunden davon zu überzeugen, dass du genau das kannst was er sucht)

Hört sich ja alles nicht schlecht an aber ist Freelancing wirklich das richtige für dich?

Was es zu beachten gibt und ob das Ganze zu dir passt schauen wir uns als nächstes an…

Für wen ist Freelancing das Richtige?

Ich weiß nicht wo du selbst gerade stehst und ob du bereits angefangen hast als Freelancer Geld zu verdienen oder gerade erst mit dem Gedanken spielst und von der ganzen Sache noch etwas verunsichert bist.

Lass mich dir dazu meine Sicht der Dinge nach knapp 2 Jahren aktivem Freelancer dasein geben:

Wenn du jemand bist der größten Wert auf Sicherheit und einen geregelten Arbeitsalltag legt und Schwierigkeiten hat sich selbst zu motivieren und “am Laufen” zu halten dann ist ein eigenes Freelance Business wahrscheinlich (zumindest “Fulltime”) nicht die richtige Idee für dich und das ist vollkommen ok.

Wenn du aber in der gleichen oder einen ähnlichen Situation bist wie ich es vor knapp zwei Jahren war, Lust hast dein eigener Boss zu sein und Geld ohne Chef und 9-5 verdienen möchtest, dann kann Freelancing eine wunderbare Option für dich sein.

Lass dir zudem folgendes gesagt sein…

Ein eigenes Freelance Business lässt sich wunderbar mit ein paar Stunden am Abend und Wochenende bereits neben dem Job starten!

Ich kanns selbst schon nicht mehr sehen, wenn ich die ganzen Hipster auf Instagram rumspringen seh die dir verzapfen wollen, dass alles was zählt ist “kündige deinen Job, kündige deinen Job!”

B-U-L-L-S-H-I-T !!!

Macht es nicht viel mehr Sinn bereits neben dem Job ein paar Kunden an Land zu ziehen,  erste Erfahrungen zu machen, besser in dem zu werden was du tust und dann – wenn du es überhaupt willst – deinen 9-5 an den Nagel zu hängen?

Ich hab so viele Freelancer getroffen, die ohne vorhandene Skills oder Kunden von heute auf morgen aus ihrem Job gesprungen sind und nach 2-3 Monaten ohne Kohle dagestanden sind, bloß weil Ihnen irgend jemand nen Seifenblasentraum verkauft hat.

Und btw…

Auch wenn du gar nicht vorhast deinen Job zu kündigen…

Freelancing kann ein wunderbarer Weg sein dir ein paar hundert oder auch tausend Euro nebenbei zu verdienen.

Ideal um dein Sparschwein zu füttern, um irgendwann ne Weltreise zu machen oder die Kohle sonstwie auf den Kopf zu hauen.

Wenn du jetzt denkst, das hört sich ja alles nicht schlecht an aber immer noch nicht so richtig weißt wie und wo du anfangen sollst, dann hab ich gleich noch einen Tipp für dich.

Aber lass uns erstmal nochmal anschauen wo wir stehen, damit ich auch nichts wichtiges vergessen habe…

…und fassen nochmal komplett zusammen:

– Von allen rechtlichen Themen und Schulbuch-Definitionen mal abgesehen arbeitest du als Freelancer ohne festen Arbeitsvertrag mit einem oder mehreren Kunden und stellst für das was du tust eine Rechnung.

Du suchst dir aus mit wem du arbeitest, wann du arbeitest und wie viel du für deine Leistung verlangst. Alles ist sozusagen Verhandlungssache.

– Um als Freelancer Geld zu verdienen (egal ob online oder offline) braucht es im Prinzip nur drei Dinge:

1 Ein am Markt existierendes Problem

2 Einen Kunden der für dieses Problem eine Lösung sucht und bereit ist dafür zu bezahlen

3 Die Fähigkeit für diesen Kunden das Problem zu lösen und ihn davon zu überzeugen dass du der richtige dafür bist

– Wenn du neben deinem Job Geld verdienen möchtest oder schon immer davon geträumt hast mit deinem Laptop zu reisen und von überall aus arbeiten zu können, dann kann Freelancing ein wunderbarer Weg dazu  sein.

Wenn du jedoch komplett auf Sicherheit aus bist und schön dadurch nervös wirst, wenn sich im Büro die “Sitzordnung” ändert, dann solltest du lieber die Finger davon lass oder zumindest erstmal neben dem Job mit Freelancing experimentieren.

Wenn du nun aber “Blut geleckt” hast oder schon ganz genau weißt, dass Freelancing genau das richtige für dich ist, dann kannst du dich gleich hier unten für mein 7-tägiges Freelancer Training anmelden.

Im Training helfe ich dir in 7-Schritten von “keine Ahnung was ich machen soll” hin zu deiner ersten, klar ausformulierten Idee für dein eigenes Freelance Business mit der du direkt auf Kundensuche gehen kannst.

Hinweis: Ich bin in diesem Artikel bewusst nicht auf steuerliche oder andere rechtliche Fragestellungen zum Thema Freelancer werden eingegangen. Erstens würde das den Umfang des Artikels sprengen und zweitens bin ich weder Steuerberater noch Anwalt noch verhalte ich mich im Internet so als wäre ich einer.

Cheers

Björn

Du möchtest mein bestes Wissen zum Thema Freelancing und Copywriting? Dann hol dir hier meinen kostenfreien Newsletter:

Die Anmeldung erfolgt gemäß meiner Datenschutzerklärung

Kein Spam, kein B***S*** Mit deiner Anmeldung abonnierst du automatisch meinen täglichen, kostenfreien Newsletter, in dem ich dir Tipps zum Thema Freelancing und Copywriting sowie Angebote zu meinen Produkten senden werde – Du kannst dich jederzeit wieder abmelden.