Wieso du einen “Fuck-U-Fund” brauchst

Eine meiner großen Ängste beim Sprung in die Selbständigkeit war das Thema Geld.

“Kann ich genug verdienen?”

“Wie viel soll ich zurücklegen?”

“Wie manage ich mein Geld am besten, ohne dass ich irgendwann auf die Nase falle?” etc etc…

Großes Thema und nichts, dass sich mit nur einer Email beantworten lässt.

Doch was ich dir heute mitgeben möchte ist etwas, dass dir im Fall der Fälle sprichwörtlich “dein Freelancer-Leben” retten kann.

Denn es ist egal ob du dich als Freelancer selbständig machst oder mit irgendeinem anderen Business an den Start gehst:

In den ersten Monaten (wenn nicht Jahren) ist es sehr wahrscheinlich, dass deine Einkünfte mehr oder weniger unbeständig sind.

Du wirst fette Monate haben, in denen so richtig was reinkommt und du wirst schlanke Monate haben in denen dir ein bisschen (oder so richtig) die Düse geht.

Und auch wenn du gleich zu Beginn den ein oder anderen stabilen Kunden findest heisst das nicht, dass die Sache langfristig funktionieren muss.

Klingt pessimistisch?

Mag sein.

Aber lieber mit ein paar “Risiken” im Voraus kalkulieren, als nachher böse überrascht zu werden, oder nicht?

Anfang des Jahres z.B. ist mir einer meiner besten Kunden von heute auf morgen einfach abgesprungen.

Zack und weg…

Die Aufträge mit denen ich für die nächsten Wochen fest gerechnet hatte, waren somit weg und erstmal “auf Eis” gelegt.

Blöd gelaufen aber kann passieren. Es gibt halt einfach ein paar Dinge die wir selbst nicht immer kontrollieren können.

Das was du als Freelancer kontrollieren kannst ist wie du dich auf solche Situationen vorbereitest.

Und genau hier kommt die Idee des “Fuck-U Funds” ins Spiel.

Was ein “Fuck-U Fund” ist?

Ganz simpel…

Die Idee dazu bekam ich von John Carlton (einer der wohl erfolgreichsten Copywriter unseres Planeten).

In einem seiner Bücher betonte er mehrfach wie wichtig es sei, sich MINDESTENS 6 Monate Lebenshaltungskosten auf die hohe Kante zu legen.

Nicht in Aktien, nicht in Fonds und nicht in irgendwelchen anderen Anlagen, sondern in Cash.

Cash, auf den du theoretisch von heute auf morgen zugreifen kannst, falls mal finanziell die Hütte brennt oder falls dir einer deiner Kunden blöd kommt und du die Zusammenarbeit (kurzfristig) beenden möchtest.

Mit einem solchen Polster im Rücken lassen sich Entscheidungen einfach leichter treffen und es kann dir in vielen Situationen den Druck nehmen.

Getreu dem Motto:

Ich möchte dich als neuen Kunden aber ich brauche dich nicht.

Das Ziel des “Fuck-U Funds” ist es nicht ihn irgendwann mal “auf den Kopf zu hauen.”

Ziel ist es, ihn niemals zu brauchen.

Denn genau dann hat er seine Aufgabe erfüllt und du hast alles richtig gemacht.

Cheers

Björn

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